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SCHLÜSSEL FÜR UMWELTSCHUTZ, GERECHTIGKEIT UND FRIEDEN

Die UN-Milleniumsziele - das klingt zunächst "global" und damit fremd. Ziele, die sich eine wichtige Organisation gesteckt hat. Die von den Vereinten Nationen (United Nations) im Jahr 2000 beschlossene Agenda soll bis 2015 die extreme Armut und die Zahl der Hungernden halbieren, die Gesundheitsversorgung und Ausbildung verbessern, Frauen und Mädchen stärken und die ökologische Nachhaltigkeit steigern. Damit ist ein Katalog aufgestellt, der die Forderungen an die internationale Gemeinschaft der Staaten konkretisiert und Ziele formuliert. Inzwischen konnte bei einigen Zielen Fortschritte erreicht werden, beispielsweise bei der Bekämpfung von Aids und Malaria. Auch hat sich die Gesundheit von Kindern verbessert. Insgesamt geht dieser Prozess jedoch viel zu langsam. Klimawandel, Nahrungsmittelkrise und globale Rezession haben einige hart errungene Erfolge wieder gefährdet. Konzerne, Fonds, Banken und Regierungen kaufen beispielsweise in Afrika die Äcker der Armen auf. Experten schätzen, dass seit 2006 rund 20 Millionen Hektar an ausländische Käufer gingen und sprechen von "Landraub". Sobald die Nahrungsmittelpreise steigen, steigt auch die Zahl der Unterernährten. Nicht steigend sind hingegen die Ausgaben für Entwicklungshilfe. Seit 30 Jahren besteht die Zusage der BRD, dass die Entwicklungshilfe 0,7 Prozent des Nationaleinkommens betragen soll. Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel wird diese Zusage ebenso wenig einlösen wie seine Vorgänger. Zum Vergleich: Allein die Steuererleichterung für Hoteliers, die 2009 beschlossen wurde, kostet den Staat 1,2 Milliarden Euro. Gleichzeitig hat Minister Niebel die Entwicklungshilfezusage für 2010 um 2,2 Milliarden Euro verfehlt.

Wie Hilfe am besten erfolgt, wo sie wirksam ist und wo verfehlt, darüber gibt es viel zu sagen. Die Organisationen, die hier tätig sind, haben auch ein Lernprozess durchlaufen. Es ist derzeit ein Prozess zu beobachten, der die "großen" Ziele mit den "kleinen" Initiativen stärker zusammenbringen möchte. Der Verweis auf die staatliche Entwicklungshilfe bringt nicht die Lösung der Probleme. So gibt es z.B. für die UN-Milleniumskampagne auch ein Büro in Deutschland das dazu da ist, mit der Zivilbevölkerung zusammen zu arbeiten. Die Leiterin dieses Büros, Frau Dr. Ernst, ist im Beirat der Klimaschutz+ Stiftung. Von den politischen Vertretern, die auf den internationalen Konferenzen zwischen den Staaten verhandeln ist, immer wieder zu hören: Wir brauchen das massive Eintreten und den Druck der Zivilgesellschaft für diese Forderungen, denn nur dann haben wir die Macht, diese Forderung auch zu verhandeln. Die Klimaschutz+ Stiftung will einen Beitrag dazu leisten, dass die Zivilgesellschaft als "Global Player" deutlicher sichtbar wird.

Die UN Millenniumkampagne
http://www.un-kampagne.de/