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SCHLÜSSEL FÜR UMWELTSCHUTZ UND GENERATIONENGERECHTIGKEIT

Die letzten Jahre waren gekennzeichnet durch eine scheinbar simple Frage: Ist der Mensch für den Klimawandel verantwortlich oder nicht? Die Vereinten Nationen haben hierzu einen Weltklimareport veranlasst, der regelmäßig fortgeschrieben wird und ein wissenschaftliches Großunternehmen darstellt. Inzwischen wird am fünften Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) gearbeitet. Hierzu werden in den nächsten Jahren rund um den Globus etwa 830 Autoren mitarbeiten, davon 36 aus Deutschland. Die Frage ob der Mensch für den Klimawandel verantwortlich ist, kann inzwischen mit einem deutlichen "Ja" beantwortet werden, auch wenn es immer noch interessierte Gruppen gibt, die dies nicht so sehen.

An dieser Antwort hängt natürlich auch die Lösung: Wenn dies so ist, dann müssen wir dafür sorgen, dass der Klimawandel gestoppt wird. Vor allem der globale CO2 Ausstoß muss dazu reduziert werden. CO2 wird inzwischen fast zu einer "Währung", denn dies ist die neue Maßeinheit, mit der Umweltverträglichkeit gemessen werden kann. Emissionszertifikate werden entsprechend den im Kyoto-Protokoll festgelegten Klimaschutzzielen von den Industrieländern an schadstoffintensive Industrien ausgegeben, wobei die angestrebte Begrenzung der Emissionen durch die Menge der in Umlauf gebrachten Zertifikate erreicht wird. Diese können auch gehandelt werden. Das Kyoto-Protokoll bietet damit schon eine erste Grundlage zu einer internationalen Verständigung über die Zielsetzungen und auch die Mittel, um die Ziele zu erreichen.

Dieser Vertrag läuft jedoch 2012 aus und nach der ernüchternden Konferenz 2009 in Kopenhagen ist es sehr fraglich, ob ein Anschlussvertrag mit den notwendigen Selbstverpflichtungen zustande kommt. In Kopenhagen wurde zwar formuliert, dass die Erderwärmung bei maximal zwei Grad gestoppt werden soll, und es wurden stattliche Finanzmittel für Anpassung an den Klimawandel versprochen, nämlich 30 Milliarden Dollar bis 2012, dann ansteigend auf jährlich 100 Milliarden ab 2020. Doch verbindlich ist dies alles nicht. Das Gipfel-Plenum mit 193 Staaten nahm das Papier nur zur Kenntnis.